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OY mit einem Track zum Todestag George Floyds

Nachdem OY mit der ersten Single ihres kommenden Albums auf dem »Place des Clichés« über sphärisch-tanzendem Avant-Pop alltägliche Vorurteile verhandelten, nimmt das Duo in dem Alternative Hip-Hop Track »One on the Row« die dahinterstehenden Strukturen in den Blick. Der Veröffentlichungstermin am 24. Mai, unmittelbar vor dem Jahrestag des Mordes an George Floyd, ist nicht zufällig gewählt. Der Song ist zugleich Solidaritätsbekundung mit den Zielen der internationalen Black-Lives-Matter-Bewegung und eine Geste der Selbstermächtigung.

Die den Song durchziehende Metapher des »sitting in the fire« wird ambivalent eingesetzt: Einerseits spricht sie davon, wie Schwarze Menschen buchstäblich gesprochen in der Schusslinie stehen. Andererseits ist damit der Treibstoff des solidarischen Widerstands gemeint. Das Ergebnis ist ein Stück, das mit kritischem Blick positive Perspektiven entwirft. »One on the Row« klingt also nicht ohne Grund energetisch und melancholisch, diskursiv und hymnisch, treibend und doch leicht.

Umso dringlicher und fordernder werden die Bässe am Ende des Stücks. Sie untermalen eine Spoken-Word-Einlage, von denen noch einige andere das kommende Album lyrisch und diskursiv anreichern werden. Das Gedicht stellt der Analyse und Kritik von Strukturen der Unterdrückung ein subjektives und doch solidarisches Versprechen der Freiheit von Fremdzuschreibungen entgegen: »Identi-one, Identi-two / Identi-three, Identi-four. / Identi-tea, I tend to coffee / My identity is a compilation—of class and gender, of colour and passion«


Schorl3 reisen auf neuer Single "Blume" in die 90er.

So ziemlich jede Kultur dieser Erde verbindet den Frühling mit Fruchtbarkeit. Zurecht. Aber wie sexy Blumen wirklich sein können, ist den meisten Menschen bis heute nicht bewusst. Mit diesem Manko ist jetzt endlich Schluss. Denn Schorl3 sexualisiert sich mit ihrer neuen Single „Blume“ (VÖ 27.05.) nicht nur sich selbst, sondern auch all jene, die Photosynthese betreiben. #flowerempowerment

Schorl3, das ist Aspirin im Sektglas oder Mentos in der Cola Light. Das Hamburger Trio bestehend aus dem Troubadour LMO und den Produzenten Hans und Hans haben sich mit ihrem Sprudelpop und der gleichnamigen 2021er Debüt-EP einen Namen gemacht. Mit zwei Millionen Streams im Gepäck und als frisch gekürte Gewinner des Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE ist klar, dass sie mehr sind als ein kurzer Schluckauf.

Schorl3, das ist auch Spaß an der Freude. Mit funkelnden Disco-Vibes, Funk-Beats und den besten Augenblicken eines maximal unerwarteten Ohrwurms, reisen die Hamburger Jungs Richtung Sonne, die Texte dabei oft doppeldeutiger als Mensch denkt.

Apropos Sonne: Wäre Blümchen etwas mehr davon vergönnt gewesen, wäre sie heute vielleicht eine Blume. So oder so, die neue Single von Schorl3 liefert ähnlich wie Jasmin Wagner lupenreine 90s-Vibes, lyrisch mit einem kräftigen Augenzwinkern. Bestens geeignet für den Sprung durch den Rasensprenger oder, für alle Stadtkinder, als Partystarter nach drei Aperol Spritz.


Bilderbuch - out now!

Bilderbuch haben ihr neues Album „Gelb ist das Feld“ veröffentlicht!

Und was war das für ein Tourauftakt in der Hamburger Elbphilharmonie?
Ihre erste volle Show nach zwei Jahren, am Tag ihrer Album-Veröffentlichung...ein sehr besonderer Abend! Hier ein schöner Beitrag von Dirk Schneider im Deutschlandfunk Kultur. „Es war ein Triumph.“

Am selben Tag waren sie auch noch bei Jan Böhmermann im ZDF Magazin Royale zu sehen. „Die beste Band Mitteleuropas.“

Hier geht es zum Shop, um eine Vinyl, CD, MC oder eine der wenigen Restkarten für die laufende Tournee zu ergattern.

08.04.2022 - Hamburg, Elbphilharmonie - SOLD OUT
10.04.2022 - München, Isar Philharmonie -SOLD OUT
11.04.2022 - Berlin, Philharmonie - SOLD OUT
19.04.2022 - Wiesbaden, Kurhaus
20.04.2022 - Köln, Philharmonie - SOLD OUT
21.04.2022 - Salzburg, Großes Festspielhaus
22.04.2022 - Linz, Brucknerhaus - SOLD OUT
24.04.2022 - Zürich, Kaufleuten - SOLD OUT
05.05.2022 - Wien, Arena Open Air - SOLD OUT
06.05.2022 - Wien, Arena Open Air - SOLD OUT
07.05.2022 - Wien, Arena Open Air - SOLD OUT
30.06.2022 - Graz, Kasematten Open Air - SOLD OUT
01.07.2022 - Graz, Kasematten Open Air - SOLD OUT
02.07.2022 - Graz, Kasematten Open Air


Neues Album von Sophie Zelmani im Herbst

Sophie Zelmani ist zurück. Mit "The World Ain't Pretty" veröffentlicht die Grande Dame schwedischer Folkmusik die erste Single ihres neuen Albums, welches im Herbst erscheinen soll. Hinter des etwas düsteren Titels verbirgt sich ein fesselnder Up-Tempo Song, bei dem Drive, Groove und eine träumerische Gitarre das Fundament für Sophies unnachahmliche Stimme bilden.

„Meine Daumenregel als Produzent ist es, herauszufinden, in welche Richtung sich ein Song entwicklen will. In diesem Fall bedeutete das eine große Produktion, mit Backing Vocals von Peter Kvint und Dan Sundquist", sagt Sophies langjähriger Produzent, Gitarrist und Arrangeur Lars Halapi. „Die Strophen sind verträumt, während der Refrain ein bisschen größer und kräftiger ist als sonst", fügt er hinzu.

Obwohl die beiden schon seit ihrem ersten Album zusammenarbeiten, ist Sophie jedes Mal ein bisschen nervös, wenn sie Lars einen neuen Song präsentiert. „Die Songs sind immer akustisch und sparsam geschrieben und oft hört Lars ein Arrangement in seinem Kopf, wenn ich einen Song präsentiere. Manchmal haben wir die gleiche Vision, wohin der Song gehen soll. Ein anderes Mal überrascht er mich mit seinen Ideen - und so war es auch bei diesem Song: Er war definitiv nicht so Up-Tempo, als ich ihn ihm vorspielte", erzählt Sophie.

Der Songtitel könnte als eine Art Spiegelbild der aktuellen Situation in unserer Welt gedeutet werden, wobei Sophie ihre Texte lieber für sich sprechen lassen möchte, als sie zu sehr zu erklären.

Live
07.04. Dortmund - Konzerhaus
08.04. Frankfurt - Brotfabrik
09.04. Zermatt Unplugged
11.04. Freiburg - Jazzhaus
12.04. Coswig - Börse


Papooz veröffentlichen neues Album "None Of This Matters Now"

Die Tradition verlangt, dass das Indie-Folk-Rock-Album in einer Hütte im Wald entsteht, leise und kontemplativ, abgeschieden und geheimnisvoll. Die Pariser Vagabunden Papooz haben sich diesen Plan zu eigen gemacht und ihre eigene Scheune mit Rotwein und engen Freunden gefüllt. Nachdem sie Monate schreibend in ihrer jeweiligen häuslichen Abgeschiedenheit verbrachten, waren Ulysse Cottin und Armand Penicaut fest entschlossen, die daraus resultierenden folkigen Melodien mit der berauschenden Energie ihrer krawalligen Liveshows und ihres groovigen Pops zu würzen. Um diese Fusion zu erreichen, verschanzten sich Papooz in La Ferme Records, einem Studio komplett aus Holz in Südfrankreich, gebaut von Pierre-Marie Dornon, dem Schlagzeuger der Band. "Ein paar Wochen lang haben wir die Songs tagsüber geprobt und dann nachts, gepaart mit Rotwein aufgenommen", sagt Cottin. Diese positive Energie der Franzosen ist auf ihrem neuesten Album „None of This Matters Now“, das am 18. März 2022 über das Pariser Label Half Awake Records erscheint, deutlich spürbar.

Unerwartet Freude zu finden, liegt in der DNA von Papooz, angetrieben von der kinetischen Freundschaft, die den Kern der Band ausmacht. Die beiden trafen sich zum ersten Mal, als Penicaut sich bei einer Patti Smith Show 2008 in Saint-Germain-des-Prés in der Schlange vordrängelte. Anstatt sich ärgern zu lassen, ließ sich Cottin davon nicht beirren, sondern war von der Energie des Gegenübers angezogen, sodass sich schnell eine Freundschaft zwischen den beiden entwickelte. "Wir waren einfach Kinder, rauchten Joints, redeten Quatsch, spielten Gitarre und dachten uns Songs aus" erzählt Penicaut. Direkt auf dem Laptop aufgenommen, fanden diese Songs ihren Weg auf Soundcloud und gewannen schnell eine Fangemeinde. Diese kollaborative Energie resultierte zuletzt in dem 2019 erschienenen Album „Night Sketches“, eine von der Kritik gefeierte LP, die von Funk, Disco, und späten Nächten auf der Tanzfläche geprägt ist. Cottin und Penicaut lieferten paillettenbesetzte Hooks in epischem Ausmaß. Aber nach dem Ringen um Schicht um Schicht von Overdubs und präzisen Details, sollte sich „None of This Matters Now“ roher und natürlicher anfühlen und so entschieden sich Papooz bei den Aufnahmen in der Regel für die Live-Takes.

"Als Musiker mussten wir viel anspruchsvoller sein viel mehr von uns selbst verlangen. Wir konnten uns nicht einfach darauf verlassen Fehler später auszubessern. Keiner durfte sich von seinem Telefon ablenken lassen oder eine Zigarette rauchen. Es ging um Konzentration", erklärt Cottin. "Außerdem ist es viel einfacher, sich im Raum zu konzentrieren, wenn nur deine besten Freunde vor Ort sind, die spät abends zu Besuch kommen."

Diese Besuche haben sich gelohnt, "None Of This Matters Now" ist ein hervorragendes Album geworden!