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"something smelling funny" - SCHRAMM kündigt EP und Tour für 2026 an!

Irgendetwas riecht komisch. Fischig. Und warum schaut der Typ mit den schiefen Zähnen so finster drein? Nach der Show wirkte er noch ganz nett, als ich ihm seine Vinyl abgekauft habe. Aber diese EP lässt erahnen: An der Sache ist etwas faul.

Mit „something smelling funny“ veröffentlicht SCHRAMM am 6. Februar sein bislang unpersönlichstes und unnahbarstes Werk. Alles ist erstunken und erlogen. Die Musik dreht sich nicht um Gefühle oder Selbsterkenntnis. Das behauptet er zumindest. Zwischen melancholischem Post-Punk, tanzbaren Indie-Rhythmen und wavigem Pop zeigt SCHRAMM weiterhin seine Handschrift, produziert in seinem kleinen Neuköllner Kabuff, experimentiert mit Sound und Stil, ohne sich auf eine Richtung festzulegen.

Die EP behandelt Themen wie Isolation, emotionale Abschottung, Verliebtheit und Abstumpfung gegenüber der Welt – alles verpackt in mal bitter-zynisch, mal charmant-ironische Songs auf Deutsch und Englisch.

Hier könnt ihr schon mal die Nase reinhalten:
Rund um die EP ist der Wuppertaler Wahl-Berliner auf Tour, mit Hoffnung riecht es dort anders, denkwürdig wird es aber so oder so:

26.01.26 München - Milla
27.01.26 Mainz - Schon Schön
28.01.26 Stuttgart - Werkstatthaus
10.02.26 Dresden - Ostpol
11.02.26 Köln - Bumann & Sohn
13.02.26 Kassel - Schlachthof
14.02.26 Erfurt - Engelsburg
26.02.26 Hamburg - Hafenklang / Gold. Salon
27.02.26 Kiel - Die Pumpe / Roter Salon
28.02.26 Osnabrück - Westwerk
19.03.26 Berlin - Privatclub
07.05.26 Hannover - Faust / Mephisto

TICKETS


A.S. Fanning kündigt Album "Take Me Back To Nowhere" + Tour an

Inspiriert von Science Fiction-Autor:innen wie Ursula K. Le Guin und J.G. Ballard untersucht der in Berlin lebende Ire A.S. Fanning auf seinem neuen Album "Take Me Back To Nowhere" (06.02.26 auf K&F Records), wie Vorstellungskraft die Realität verzerrt und wie Angst die Welt in surreale, isolierende Landschaften verwandelt. Sein markanter Bariton verbindet einen Kern aus introspektivem Folk mit der Wucht und Breite von Rock, Wave und psychedelischem Pop.

Die erste Single "Today Is For Forgetting" ist bereits erschienen: youtu.be/9i9vR0IeeII

Neben innere Turbulenzen treten die allgegenwärtigen globalen Konflikte, der Lärm der sozialen Medien und das Gefühl eines zerfallenden moralischen Zentrums. Der Krieg als Spektakel, reduziert auf „content“, vertieft das Gefühl der Unwirklichkeit. Zivilisation als bloße Fassade. So wird „Take Me Back To Nowhere“ zu einer poetischen Erkundung des Chaos, einer Umarmung der Auflösung. Der Titel selbst ist zugleich Flucht und Sehnsucht – „a return to a world beyond reason, to non-existence“, wie A.S. Fanning es beschreibt.

Im Anschluss an die Album-VÖ kommt der Ire mit Band auf Headline-Tour durch Deutschland und Österreich:

16.03. Langenberg – KGB
28.03. Altenkirchen – KulturSalon Stadthalle
21.04. Hamburg – Knust
23.04. Dresden – Ostpol
25.04. Oberhausen – Gdanska
26.04. Offenbach – Hafen 2
29.04. A-Wien – Rhiz
30.04. A-Salzburg – Rockhouse
02.05. Berlin – Neue Zukunft

Tickets gibt's hier!


100 Jahre Peter Thomas

„Peter Thomas war einer der größten Komponisten populärer Musik, die wir hatten - das Beispiel einer durchgehend unpeinlichen deutschen Künstlerexistenz.“ - Süddeutsche Zeitung

Es ist stets etwas Besonderes, wenn Musik es schafft, ihre Wirkung über Jahrzehnte hinweg zu entfalten und Generationen zu verbinden. Nochmal mehr, wenn diese Musik eher selten live auf einer Bühne aufgeführt wurde. Es geht in diesem Fall also nicht um Menschen mit den Nachnamen Franklin, Jagger, Turner oder McCartney. Nein, unser Protagonist hörte auf den Namen Thomas. Vorname: Peter.

Der Soundtüftler Peter Thomas gilt als Deutschlands einfallsreichster Filmkomponist der 1960er und 1970er Jahre und ist vor allem für seine kultigen Soundtracks bekannt. Über 600 Filme und Episoden hat das 1925 geborene, musikalische Mastermind vertont. Von den Kriminalfilmen von Jerry Cotton und Edgar Wallace bis zu Indie-Filmen wie Bruce Lees The Big Boss, der außerirdischen Raumpatrouille Orion und den großen deutschen Krimiserien der 60er und 70er Jahre (Derrick, Der Alte, Der Kommissar). Und: Er schrieb die allererste Single für Donna Summer.

Am 1.12.2025 wäre Peter Thomas 100 Jahre alt geworden.

Anlässlich dieses Jubiläums hat sein Sohn Philip, der das musikalische Erbe seines Vaters liebevoll verwaltet, mit vielen Mitstreiter*innen ein eindrucksvolles Programm auf die Beine gestellt, das von Filmretrospektiven über Tonträger-Veröffentlichungen bis hin zu einer abendfüllenden TV-Geburtstagsshow im großen Sendesaal des rbb reicht:

Vom 2. – 19.11. würdigt das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum in Frankfurt am Main Peter Thomas mit einer 11-teiligen Filmreihe, in denen u.a. Schauspieler*innen wie Uschi Glas, Hannelore Elsner, Heinz Erhardt oder Mario Adorf mitspielten.

Ebenfalls ab dem 2.11. startet das Bundesplatzkino in Berlin die Hommage an Peter Thomas, im Rahmen derer im November gleich mehrere Filme mit Soundtracks des Maestros laufen, u.a. DIE ENDLOSE NACHT aus 1963 oder RAUMPATROUILLE ORION – RÜCKSTURZ INS KINO.

Am 22.11. präsentiert das Metropolis Kino in Hamburg im Rahmen des „Cinefest“den Film FLUCHT NACH BERLIN.

Kurz darauf veröffentlicht das Label Allscore am 28.11., als sechsten Teil einer besonderen Peter Thomas-Reihe, eine besondere Vinyl: Peter Thomas Sound Orchester – „DER KOMMISSAR“ Music from the original TV-Series (1969-1972)

Und am 5.12. erscheint auf dem Label Mocambo Records die LP „The Tape Masters Vol. 2 – Soul Power West Germany“, eine Auswahl unveröffentlichter Raritäten aus Peter Thomas persönlichen Reel-To-Reel Bandarchiv.

Doch die zentrale Feier erfolgt am 3.12. im großen Sendesaal des rbb – wenn Oliver Kalkofe für durch Die große Show für den legendären Filmkomponisten Peter Thomas führt. Mit Auftritten von Dr. Pop, Helmut Zerlett, Roswitha Völz und vielen weiteren, sowie musikalischer Unterstützung von der Big Band der Deutschen Oper. Eine große Hommage, die am 6.12. zu bester Sendezeit um 20:15 Uhr im rbb TV ausgestrahlt wird.


REMOTE BONDAGE auf Tour: Von Wegen Lisbeth Supports + Headline-Tour

Nach Festivalshows u.a. bei Fusion, Open Flair, Highfield und Rock am Beckenrand, einer gemeinsam Single mit Das Lumpenpack und dem Hit „als wäre es egal“, schalten REMOTE BONDAGE jetzt einen Gang höher: Ab Ende Oktober ist die Band auf Tour, erst als Support für Von Wegen Lisbeth, dann für eigene Headlineshows und im Anschluss noch als Support für Raum27.

Dort werden sie sicher auch ihre neue Single "ALLE LEBEN SCHNELLER" vorstellen, mit der REMOTE BONDAGE der modernen Leistungsgesellschaft den Spiegel vorhalten. Alles muss schneller, besser, höher - doch am Ende bleibt nur das Gefühl, nicht mitzuhalten. Zwischen Alltags-Hamsterrad, ständiger Selbstoptimierung und dem lähmenden Vergleich mit anderen, packt die Band ein Thema an, das jede*r kennt.

„Wir leben in einer Zeit, in der Tempo und Vergleich uns mehr bremsen als antreiben. ‚ALLE LEBEN SCHNELLER‘ ist unser Ventil für diesen Druck."
– REMOTE BONDAGE

Produziert von Dennis Borger (u.a. Betterov), schießt der Track mit treibendem Alternative Pop/Rock und cleverem Text nach vorne, so kompromisslos wie das Leben selbst. Die Lyrics treffen einen Nerv: Zwischen Mario-Kart-Metaphern, Rubellosen und Uber-Eats-Deals zeigt die Band, wie absurd der Alltag geworden ist - und warum es manchmal okay ist, Letzte*r zu sein.

REMOTE BONDAGE auf TOUR:

30.10. Leipzig – Felsenkeller°
31.10. Münster – Skaters Palace°
01.11. Köln – Palladium°
02.11. Heidelberg – Halle02°
04.11. München – Backstage Werk°
05.11. München – Backstage Werk°

06.11. Bremen – Tower Musikclub
07.11. Lüneburg – Salon Hansen
08.11. Lübeck – Blauer Engel
11.11. Stuttgart – Werkstatthaus
12.11. Würzburg – Cairo
13.11. Dresden – Ostpol

11.12. Rostock – MAU Club^
12.12. Wolfsburg – Hallenbad^
13.12. Bremen – Pier 2^

20.12. Berlin – Lido

^ Support für Raum27
° Support für Von Wegen Lisbeth


Philine Sonny kündigt Debütalbum "Virgin Lake" an!

„Sonny is a rider“ – Philine Sonny kündigt mit ihrer neuen Single „Gatekeeper“ ihr Debütalbum an! "Virgin Lake" erscheint im Frühjahr 2026 auf Nettwerk.

Wütend und selbstbewusst, markiert "Gatekeeper" den Beginn einer Reise durch das Erwachsenwerden, die sich durch das ganze Album ziehen wird.

„Gatekeeper ist ein selbstbewusster Song darüber, als Frau in der Musikindustrie nicht respektiert zu werden – und vor allem darüber, das nicht mehr hinzunehmen. Es ist ein großer Mittelfinger an einige der Männer, die auf meinen Konzerten waren und mir auf subtile oder grenzüberschreitende Weise Respektlosigkeit entgegengebracht haben.“ – Philine Sonny

Es ist kein Zufall, dass „Gatekeeper“ die erste Veröffentlichung aus dem kommenden Album ist. „Virgin Lake“ ist als Prozess gedacht, als eine Art innerer Kompass in Zeiten des Umbruchs. Inspiriert vom Roman „Hard Land“ von Benedict Wells und einer Soloreise nach Norwegen im Sommer 2024, unterteilt Philine Sonny ihr Album in vier Abschnitte.

„Ich wollte dieses Album so schreiben, dass es mich durch das Erwachsenwerden und das Überwinden der Vergangenheit leitet. (...) Zuerst ist da die wütende, junge Frau, die mit einer einzigen Perspektive auf die Welt blickt. Dann folgt die traurige, frustrierte, sich entwickelnde Frau, voller Selbstmitleid, ohne Selbstachtung, ohne Werkzeuge zur Veränderung. Der dritte Teil ist der Moment, in dem neue, gute Menschen ins Leben treten, neue Erinnerungen entstehen, alte Denkmuster herausgefordert und sogar ersetzt werden. Und zuletzt kehrt man in die Realität zurück und erkennt: Ja, es wird besser – aber wirklicher Fortschritt braucht Zeit. Manche Menschen verändern sich, manche nicht. Manche kommen zurück, manche vielleicht nie. Und das ist nicht das Ende der Welt.“


ENDE sind auf neuer EP auf der Flucht nach "UTOPIA" und bald auf Tour!

Mit ihrer neuen EP „UTOPIA“ liefern ENDE ein kraftvolles Statement über das Weglaufen, das Bleiben und die Hoffnung dazwischen. Das österreichische Duo – live zur vierköpfigen Band erweitert – bleibt seinem kompromisslosen Stil treu und tanzt dabei nah am Abgrund: Zwischen Post-Punk, Neuer Neuer Deutscher Welle, New Wave und Pop entfaltet sich ein druckvoller, melancholischer Sound voller Intensität.

Die Songs auf „UTOPIA“ handeln von Flucht in all ihren Facetten: von der Suche nach einem sicheren Ort, dem Aufbruch ins Ungewisse und dem unerschütterlichen Drang, weiterzumachen – trotz allem. „Mal ist es das Weglaufen vor sich selbst, mal das Suchen nach einem Ort, der sicher ist. Manchmal flieht man zu zweit, manchmal ganz allein. Aber egal wie, irgendwas treibt einen immer weiter“, so die Band über das zentrale Motiv der EP.

Mit der Vorab-Single "laufen" erschien am 05.09. ein Stück, das genau diesen Nerv trifft. Ein treibender Basslauf, flirrende Synths und der wiedererkennbare Gesang machen den Track zum Soundtrack des inneren Aufbruchs.

Im Oktober ist die Band - live als Quartett - auf Tour:

ENDE Live – UTOPIA TOUR
präsentiert von DIFFUS

04.10. Linz – Stadtwerkstatt
14.10. München – Unter Deck
15.10. Köln – Jaki
16.10. Berlin – Monarch
17.10. Hamburg – Molotow
18.10. Hannover – Kiezkultur Festival


Backseat beim Reeperbahn Festival

Während wir derzeit das Norden Festival in Schleswig genießen, für das wir das Musikprogramm buchen, nehmen die Vorbereitungen für das Reeperbahn Festival wieder Fahrt auf.

Backseat & Fanklub laden Euch wie immer zu einer eigenen Reception samt Showcase ein. Dieses Jahr findet unser Abend im Häkken statt, es spielen vier großartige Bands:
21:00 Marla Moya
22:00 GINA ÉTÉ
23:00 Panda Lux
00:00 Reverend Stomp

reeperbahnfestival.com/event/backseat-showcase-0


Steiner & Madlaine mit Album & Livedaten

Steiner & Madlaina feiern ihr Bandjubiläum mit einem Aufruf zur Uneindeutigkeit

Mit bittersüßer Schönheit bringt uns Nah Dran, das neue Album von Steiner & Madlaina, eine der zentralsten Erkenntnisse unserer Zeit bei: Die Welt ist widersprüchlich – und wir müssen lernen, diese Widersprüche auszuhalten. Kein Album für einfache Antworten, sondern ein bewusst komplexes Statement, das sich gegen vorschnelle Einordnungen stellt. Und damit vielleicht das wichtigste Werk des Duos bisher.

Seit 2012 treten Nora Steiner und Madlaina Pollina unter dem Namen Steiner & Madlaina auf. 2015 erschien ihre erste EP, seither sind sie eine feste Größe im deutschsprachigen Female-Indie-Pop. Beide sind Schweizerinnen mit europäischer Identität, Madlaina halb-italienisch, Nora halb-griechisch. Sie leben und arbeiten heute zwischen Zürich und Wien – geografisch wie künstlerisch mit weitem Blick.

Mit Nah Dran, ihrem vierten Studioalbum, feiern sie ihr zehnjähriges Bandjubiläum und setzen zugleich die langjährige Zusammenarbeit mit dem Label Glitterhouse Records fort.

Steiner & Madlaina Tour mit Ensemble 2025
30.10. Zürich (CH) – Kaufleuten
01.11. Bern (CH) – Bierhübeli
07.11. Dresden – Ballsaal - Parkhotel Dresden
08.11. München – Technikum
09.11. Berlin – Kesselhaus
10.11. Hamburg – Mojo Cub
11.11. Köln – Kulturkirche Köln


Jan Plewka kündigt "Eine Art Soloalbum" an

Fünf Jahre hat Jan Plewka, Kopf der Hamburger Band Selig, an seinem neuen Soloalbum gearbeitet. Hat dabei aus seinen Tagebüchern der letzten dreißig Jahre 22.000 Phrasen gesammelt und letztlich 486 Zeilen in Musik verwandelt.

Am 10.10. erscheint „Eine Art Soloalbum“ auf Clouds Hill – aber eben nur „Eine Art“, weil es mit einigen anderen tollen Musiker:innen entstanden ist. Neben Marianne Rosenberg sind u.a. Mieze Katz oder Lina Maly musikalische Gäst:innen.

Es ist ein tiefgreifendes Werk, das Musik und bildende Kunst verbindet. „Eine Art Soloalbum“ erzählt in poetischen, persönlichen Songs vom Kreislauf des Lebens im Rausch der Jahreszeiten, von Liebe, Sehnsucht, Schmerz und Abschied.

Die erste Single "Bald sind wir zuhaus" ist bereits erschienen. Konzerte folgen:

EINE ART SOLOKONZERT
präsentiert von ahoy Radio, ByteFM und kulturnews
10.10.25 Hamburg · Kampnagel (K6)

EINE ART SOLOKONZERT - TOUR 2026
präsentiert von ByteFM, kulturnews und SCHALL. Musikmagazin
09.04.26 Osnabrück · Kleine Freiheit
10.04.26 Hannover · MusikZentrum
11.04.26 Köln · Stadtgarten
12.04.26 München · Ampere
14.04.26 Leipzig · Moritzbastei
15.04.26 Dresden · Chemiefabrik
17.04.26 Berlin · Lido
18.04.26 Rostock · Peter Weiss Haus
19.04.26 Lübeck · Kulturwerft Gollan


To Athena veröffentlicht „Weird Kid“ und kommt auf Tour

Mit „Weird Kid“ meldet sich To Athena eindrucksvoll zurück: Die neue Single ist eine berührende Hymne an alle, die sich als Kinder „anders“ fühlten. Persönlich, poetisch und musikalisch verspielt thematisiert sie Parentifizierung und Selbstakzeptanz – ohne Klage, dafür mit viel Gefühl und Fantasie. Der Song ist zugleich Auftakt eines neuen Albums.

Live-Termine 2025:
12.09. Karlsruhe – Tollhaus
13.09. Köln – Stadtgarten
15.09. Hamburg – Nochtspeicher
16.09. Berlin – Maschinenhaus
18.09. München – Milla
19.09. Freiburg – Jazzhaus


Panda Lux sind zurück!

Panda Lux sind zurück. „Niemand“ ist die erste Vorab-Single aus ihrem vierten Studioalbum „HERZ“. Ein Song über toxische Beziehungen und ihre paradoxe Anziehungskraft – eine ermutigende Hymne, sich der Realität zu stellen.

Niemand singt harte K.O.-Sätze wie „Du brichst mir meinen Kiefer“ so sanft und sehnend wie Silvan Kuntz. Nach einer gut einjährigen Pause trafen sich Silvan, sein Bruder Samuel, Moritz Widrig und Janos Mijnssen wieder im Studio. „Es hat sich angefühlt wie ein Raketenstart. Innerhalb von acht Tagen hatten wir ein ganzes Album geschrieben.“

„Niemand“ entstand direkt am ersten Tag – ein poetischer Uptempo-Song, der erstaunliche Wege geht. Was schon immer das Markenzeichen dieser Band war, die seit dem Teenageralter gemeinsam Musik macht.

Hier gehts zum Session-Video!


Wargirl melden sich mit neuer Single "Trouble" zurück!

„I’ll be trouble til I die” -
WARGIRL melden sich mit sommerlichem US-Westcoast Song zurück

Einige Bands machen Songs. Andere machen Erklärungen. WARGIRL machen beides. Ihre neue Single „Trouble“, der erste neue Song nach ihrem zweiten Album von 2020, zeigt ihren Überlebenswillen, ihre Widerstandsfähigkeit und eine trotzige Haltung. Dies ist kein algorithmisches Pop-Konfekt, sondern Musik, die wie ein Schiff gebaut ist, das durch Stürme segelt und auf der anderen Seite triumphierend wieder herauskommt.

Es hat Zeit gebraucht, hierher zu kommen. Mehr Zeit, als irgendjemand wollte. WARGIRL waren in Europa, als die Welt stillstand, gestrandet, als die Grenzen schlossen und das Geld davonfloss. Sie verloren ihren Tourmanager, den legendären Dr. Kiko – der Massive Attack, The Dandy Warhols, The Growlers und viele andere mit Anmut, Witz und Stil durch unzählige Europatourneen geführt hatte – ein unerwarteter Schlag, der sie emotional und materiell erschütterte. Sie kämpften sich kreativ zurück, kratzten die Scherben zusammen, beglichen große Schulden, verloren Karrieren und verwandelten alles in etwas, das es wert war, bewahrt zu werden.

Produziert, gemischt und aufgenommen wurde der neue Song von Gitarrist Matt Wignall – einem Klangarchitekten aus Long Beach mit goldenen Schallplatten von Cold War Kids, Mando Diao und vielen anderen namhaften Künstlern wie J Roddy Walston und Deep Sea Diver – seine DNA ist näher an Exile on Main St. oder der Live-Magie von Muscle Shoals als an etwas, das für den algorithmischen Konsum geschaffen wurde. Das Mastering wurde von Sarah Register übernommen, der Klangchirurgin hinter den Stücken von Big Thief und Depeche Mode und der Bassistin von Kim Gordon.

Im Zentrum steht Samantha Parks, eine Sängerin, die nicht einfach nur singt – sie fordert. Man stelle sich eine junge Aretha Franklin oder Nina Simone vor, die sich in einem Schmelztiegel aus Garage Rock, Post-Punk und New Wave austobt, wobei ihre Stimme den Nachhall von Billie Holidays rauer Eleganz und ein ganz eigenes Feuer in sich trägt. Die Bassistin Tamara Raye Vik, eine weibliche Mischung aus Keith Richards und Marlon Brando in Sachen Rhythmus und Attitüde, sorgt mit einem komplizierten, mühelosen Groove für die tiefen Töne. Erik Nietos Schlagzeug beschwört den Geist von Santanas Woodstock-Congaspieler herauf - hypnotisch, eindringlich, eine Naturgewalt. Enya Prestons Keys und Backing Vocals bringen eine schleichende, stilvolle Coolness mit sich, als hätte Bowies Thin White Duke mit den Eurythmics in einem Club in der Innenstadt um 3 Uhr morgens zusammengearbeitet. Schlagzeuger Jeff Suri ist das stille Kraftpaket, geschmackvoll und präzise, ein Produzent in eigener Sache, der dem Mix sowohl Groove als auch technische Brillanz verleiht. Und dann ist da noch der Gitarrist Wignall, der das Chaos orchestriert und die Aromen von Afro-Beat, Post-Punk und Soul aus der Stax-Ära zu etwas Unmittelbarem, Dringlichem und unbestreitbar Lebendigem verwebt. Mehr als alles andere macht das Ganze einfach nur Spaß.

WARGIRL war schon immer eine Band, die in der realen Welt aufblüht, nicht nur auf Band. Sie sind in Europa schon viele Male gegen alle finanziellen Widrigkeiten getourt und haben sich eine treue Anhängerschaft auf die harte Tour erspielt – sie kamen, sie lieferten ab und ließen das Publikum überzeugt zurück. Ihr letztes Album brachte ihnen wichtige Platzierungen ein, mit Songs, die in Killing Eve, Shameless und dem von der Kritik hochgelobten Film Buffaloed eingeflochten wurden.

Mit dem neuen Song „Trouble“ machen WARGIRL jetzt einen weiteren Schritt nach vorne - roh und ehrlich, ungekünstelt, aber durchdrungen von Bedeutung. Cool, nicht weil sie versuchen, es zu sein, sondern weil sie die Wahrheit umarmen – fehlerhaft, ungezähmt und lebendig auf eine Art und Weise, die sich so viele in der Welt verweigern.


spill tab veröffentlicht ihr Debütalbum „ANGIE“

Zwischen Lo-Fi-Träumerei und Pop-Ekstase - Claire Chicha ist angekommen. Die französisch-koreanische Musikerin, besser bekannt unter ihrem Alias spill tab, hat heute ihr erstes richtiges Album veröffentlicht – „ANGIE“, ein vielschichtiges, wild funkelndes Kaleidoskop aus Lo-Fi-Soul, glitchigem Hyperpop und melancholischem Bedroom-Rock. Zwölf Tracks lang tanzt Chicha auf der Rasierklinge zwischen Zartheit und Kontrollverlust. Zwischen Introspektion und maximaler Auflösung.

„ANGIE“ erscheint über Because Music und markiert den bisher freiesten, verspieltesten Moment einer Musikerin, die sich nie so recht in eine Schublade pressen ließ. Das hört man besonders deutlich bei „Athlete“, dem Herzstück der Platte: ein schwebender Lo-Fi-Track mit flüsterleisen Vocals, flirrendem Arrangement – und einem Text über Sex im Auto, Fantasien und das pure, ungefilterte Jetzt. Regie beim dazugehörigen Video führte ihre langjährige kreative Wegbegleiterin Sweetiepie.

Bereits bekannte Singles wie das krachbunte „PINK LEMONADE“, das französisch-unterkühlte „De Guerre“ oder das erdige „Assis“ machen klar: Diese Künstlerin hat kein Genre, sondern ein Vokabular. Auch der Titeltrack „Angie“, durchzogen von Vintage-Synths und Wehmut, sowie das zerbrechliche „Hold Me“ zeigen, wie weit Chicha mittlerweile bereit ist, sich musikalisch zu öffnen – ohne dabei an Schärfe zu verlieren.

Entstanden ist das Album gemeinsam mit ihrer Community in Los Angeles – darunter Produzenten wie David Marinelli, Solomonophonic, Wyatt & Austin sowie John DeBold. Der kreative Prozess: radikal intuitiv. „Ich habe zum ersten Mal nur den Ideen vertraut, die ich wirklich gefühlt habe“, sagt Chicha selbst. „ANGIE“ sei das erste Projekt, das sich vollständig nach ihr anfühle.

Dass Chicha weiß, wie musikalische Identität wächst, beweisen ihre bisherigen EPs: Von „Oatmilk“ (2020), einer Synthpop-Hommage, über das quirlige „Bonnie“ (2021, mit Features von Gus Dapperton und Tommy Genesis) bis zum 2023 erschienenen „Klepto“, das Jazz-Ausbrüche à la Hiatus Kaiyote mit Gitarren-Drive und Pop-Sensibilität kombiniert. Live hat sie längst überzeugt – als Support für Sabrina Carpenter und Wallows, mit einer Bühnenenergie, die in Clubs wie auf Festivals funktioniert.

In diesem Sommer geht spill tab auf Headliner-Tour durch Nordamerika, Großbritannien und Europa. Los geht’s am 23. Mai beim Weekend Des Curiosités Festival in Toulouse. Es folgen unter anderem Shows in London, Paris, New York, Toronto und ein Finale am 17. Juni in Los Angeles.

Chichas musikalische Sozialisation liest sich wie ein Indie-Film: Als Kind in der Postproduktionsbude ihrer Eltern in L.A. – Vater Komponist, Mutter Pianistin – hörte sie Jazz, Klassik und alles dazwischen. Es folgten Stationen in Thailand, Paris und wieder L.A., wo sie Gitarre lernte, Muay-Thai-Klänge aufsaugte, mit Serge Gainsbourg sozialisiert wurde – und schließlich eine ganz eigene Mischung fand: Konfessionelle Gitarrenmusik, hymnische Hooks, rohe Emotion.

Viermal wurde sie bei BBC Radio 1 als „Hottest Record“ ausgezeichnet, spielte Sessions in Maida Vale, wurde von Lauren Laverne auf BBC 6 Music gefeiert und regelmäßig auf Apple Music 1 platziert. spill tab ist keine Newcomerin mehr – sondern jemand, der sich im Untergrund zur Stimme einer zerrissenen, suchenden Generation formt. Und „ANGIE“ ist ihre bis dato deutlichste Antwort auf die Frage: Wer bin ich – und wie klingt das?


Sharktank veröffentlichen "blade on me" und kündigen EU+UK Tour an!

Nach zwei gefeierten Alben, über 25 Millionen Streams ihrer Debüt-Single „Washed Up“ und ausverkauften Tourneen in Deutschland und Österreich schlagen Sharktank mit ihrer neuen Single „blade on me“ ein spannendes neues Kapitel auf – musikalisch wie erzählerisch.

Der Track erscheint am 25. April 2025 und zeigt eine neue, tiefere Facette der Band: Während die charakteristischen, synth-getriebenen Melodien gewohnt eingängig und energetisch bleiben, zeichnen die Lyrics ein emotional aufgeladenes Bild von Herzschmerz und innerem Zwiespalt.

„Der Song lebt im Spannungsfeld zwischen Festhalten und Loslassen – dort, wo Nähe sich wie ein Käfig anfühlt und Freiheit ebenso schmerzhaft ist“, beschreibt das Trio. Diese emotionale Ambivalenz spiegelt sich auch im Sound wider: verletzlich, zugleich aber fast entrückt – ein Wechselspiel, das die musikalische Entwicklung der Wiener Band eindrucksvoll unterstreicht.

Seit ihrem Debütalbum „Get it Done“ (2021) und dem experimentierfreudigen Nachfolger „Acting Funny“ (2023) haben sich Katrin Paucz, Mile Lechner und Marco Kleebauer ein stetig wachsendes, internationales Publikum erspielt. Die Band wurde 2022 für den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Alternative nominiert, spielte eine gefeierte NPR-Live-Session in den USA und trat bei renommierten Festivals wie dem Reeperbahn Festival, Eurosonic und The Great Escape auf.

Die Zusammenarbeit der drei wirkt dabei so intuitiv wie kreativ: melodische Vocals treffen auf Rap, Synthie-Sounds und Pop-Affinität – ein eingängiger Mix, den das Trio mit einer besonderen Autorität und gleichzeitigen Lässigkeit überzeugend verkörpert.

Mit „blade on me“ kündigen Sharktank ihre erste große Europa-Tour an. Im Herbst 2025 geht es unter anderem nach London, Paris, Dublin, Amsterdam, Berlin, Wien, Basel und viele weitere Städte. Ein Muss für alle, die sich zwischen Emotion und Ekstase treiben lassen wollen.

Sharktank Live 2025
01.10.25 Luzern - Schüür (CH)
02.10.25 Paris - La Boule Noire (FRA)
04.10.25 London - The Victoria (UK)
05.10.25 Dublin - Whelan’s Upstairs (IRE)
06.10.25 Amsterdam - Cinetol (NL)
07.10.25 Köln - Gebäude 9 (DE)
09.10.25 München - Strom (DE)
10.10.25 Nürnberg - NBG Pop (DE)
11.10.25 Stuttgart - ClubCANN (DE)
12.10.25 Wiesbaden - Schlachthof (DE)
14.10.25 Hamburg - Knust (DE)
15.10.25 Berlin - Hole44 (DE)
06.11.25 Wien - Arena (AT)
07.11.25 Graz - Dom Im Berg (AT)
08.11.25 Linz- Posthof (AT)
13.11.25 Innsbruck - Treibhaus (AT)
14.11.25 Dornbirn - Conrad Sohm (AT)
15.11.25 Basel - Gannett (CH)
05.12.25 Salzburg - Rockhouse (AT)


BEX veröffentlicht neue EP "HrtCore"

Am 09.05. veröffentlicht BEX ihre neue EP "HrtCore" und liefert damit den Soundtrack für all jene, die sich nach einem emotionalen Tiefschlag neu erfinden – und das mit Style, Selbstbewusstsein und jeder Menge Bass. Die in Ghana geborene und in Wien lebende Künstlerin vereint auf „HrtCore“ elektronische Beats, Dance-Vibes und Rap-Flows zu einem genreübergreifenden Werk, das sich wie eine Nacht durchtanzen lässt: roh, ehrlich und voller Energie.

„HrtCore“ erzählt die Geschichte einer Transformation – von Herzschmerz zu Selbstermächtigung. Vier Tracks, vier Phasen: Vom ersten Schock der Trennung („Breakup Song“), über das Loslassen und Zurückerobern der eigenen Power („Dog Pound“), hin zum Statement einer neuen Identität („BB“), bis zur endgültigen Befreiung in („Heat Season“). Hier wird nicht im Bett geweint – sondern unter Clublichtern, gemeinsam mit Freund*innen und der Musik als Ventil. BEX erklärt den Prozess selbst wie folgt:

  1. Breakup Song – Phase One: The Realization
    The moment it hits. The emotional aftermath. This is where you sit with the loss, the confusion, the hurt. It’s the first sting of heartbreak, vulnerable and real.

  2. Dog Pound – Phase Two: The Release
    You're free now. No more tiptoeing, no more shrinking yourself. You start reclaiming your energy, your power. The bitch is coming back.

  3. BB – Phase Three: The Statement
    "ABCDE, F*ck my ex" says it all. This is your turning point. You shed the skin of your old self and embrace who you are now. Your heart might still ache, but your confidence is loud, and your pockets? Full.

  4. Heat Season – Phase Four: The Liberation
    The final stage. You're unbothered, untouchable. You’ve given all your fucks away — there’s none left to spare. You’ve made it through the fire and come out hotter.

Klanglich bewegt sich die EP zwischen tanzbaren Techno-Elementen, melancholischen Flächen und treibenden Beats. BEX beweist einmal mehr, dass sie ihr eigenes Ding macht – mit Lyrics, die direkt ins Herz und gleichzeitig in die Beine gehen. Statt in Selbstmitleid zu versinken, geht es um Bewegung, Ablenkung und Neuanfang.

Seit ihren ersten Features auf W1ZE’s „Down Low“-EP (Amadeus Award-nominiert) und dem Clubhit „Bounce“ ist klar: BEX ist eine Ausnahmeerscheinung in der österreichischen Musikszene. Ihre Debüt-EP „Bundles“ (2023) und der Gewinn des renommierten XA Award markierten den Start einer steilen Karriere, die sich nicht an Grenzen hält – weder musikalisch noch geografisch.

Mit „HrtCore“ zeigt BEX einmal mehr: Sie hat keine Zeit für halbe Sachen. Denn wie ihr Vorbild Lil Wayne einst sagte: “Real G’s move in silence like lasagna.”

BEX LIVE
19.5. AT-Wien, Konzerthaus
30.5. AT-Linz, Stream Festival
26.7. D-Hellenthal, Zugvögel Festival
31.7. AT-Feldkirch, Poolbar Festival


spill tab kündigt ihr Debütalbum ANGIE an

Wer ist gerade das coolste Indie Girl von L.A.? spill tab! Ihr Bedroom-Pop ist vielschichtig und ansteckend!

Die in LA lebende französisch-koreanische Sängerin, Songwriterin und Produzentin spill tab (alias Claire Chicha) meldet sich mit aufregenden Neuigkeiten zurück: Ihr lang erwartetes Debütalbum ANGIE erscheint am 16. Mai über Because Music. Passend dazu veröffentlicht sie den Titeltrack samt Musikvideo – ein Vorgeschmack auf das, was kommt.

Mit seiner atmosphärischen, organischen Instrumentierung und seinen Vintage-Synthesizer-Klängen wurde die Single von Chicha gemeinsam mit John Hill (FKA Twigs, Charli XCX) und Solomonophonic (SZA, Lola Young, Remi Wolf) Co-produziert. Der Song feierte Premiere in Jack Saunders’ BBC Radio 1-Show.

Mit ANGIE präsentiert spill tab ein Album, das vor kreativer Energie, ungebremster Spielfreude und musikalischer Raffinesse sprüht. Die zwölf Tracks spiegeln die Vielseitigkeit von Claire Chicha wider: Von den basslastigen, gepitchten Vocals des glitchigen Openers PINK LEMONADE über die verzerrten Gitarren und sinnlichen französischen Lyrics von De Guerre bis hin zu den euphorischen Gitarrensoli des Titeltracks – ANGIE vereint unterschiedlichste musikalische Facetten mit Leichtigkeit.

„Ich liebe diese Songs so sehr“, sagt Chicha. „Sie fühlen sich ehrlicher an als alles, was ich in langer Zeit gemacht habe, und ich bin unglaublich stolz auf die hunderten (tausenden??) Stunden, die in dieses Album geflossen sind – beim Schreiben, Produzieren, Feilen an Vocals, Perfektionieren der Harmonien, Neuschreiben von Basslines, Löschen ganzer Passagen und Erschaffen völlig neuer Parts. Es ist etwas Besonderes, all diese Erfahrungen von Liebe und Verlust, Zurückweisung und Leidenschaft, Loslassen und Festhalten an einem Ort zu vereinen – eine Sammlung der letzten Jahre meines Lebens.“

Seit ihrer ersten Single Decompose hat spill tab ihre künstlerische Vision durch drei EPs stetig weiterentwickelt: Oatmilk (2020) brachte verspielten Synth-Pop, Bonnie (2021) begeisterte mit Features von Gus Dapperton und Tommy Genesis, während das komplex arrangierte Klepto (2023) mit wilden Jazz-Exkursen à la Hiatus Kaiyote (CRÈME BRÛLÉE!) und krachenden Gitarrenriffs (Splinter) neue Klangwelten erschloss. Auch live überzeugte Chicha mit explosiver Energie – sei es als Support für Sabrina Carpenter auf ihrer Nordamerika-Tour oder für Wallows in Australien.

Die Arbeit an ANGIE begann ohne Erwartungen – ein freies Experimentieren mit Sounds und Ideen, zusammen mit ihrer kreativen Community in LA, darunter Produzent David Marinelli, Solomonophonic, Wyatt & Austin und John DeBold. „Es war eine wunderschöne Erfahrung, nur den Ideen zu folgen, an die ich wirklich geglaubt habe, und musikalische Wege zu erkunden, die ich bisher nicht beschritten hatte“, erzählt sie.

Von der sanften Bossa-Nova-Romantik in Hold Me über die pulsierenden Synths und geslicten Vocals in De Guerre, den erdigen Funk-Groove von Assis bis hin zur atmosphärischen Electronica in Doesn’t That Scare You – ANGIE erschafft eine tiefgehende, vielschichtige Klangwelt, die immer wieder überrascht. Es ist spill tab in völliger kreativer Freiheit – und alles, was wir tun müssen, ist zuhören.

Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus – mit einem französisch-algerischen Komponisten als Vater und einer koreanischen Pianistin als Mutter – kam Chicha früh mit Jazz, Klassik und diversen Einflüssen in Berührung. Nach einer Kindheit zwischen LA, Thailand und Paris, in der sie Gitarre spielte und unterschiedlichste Musikstile aufsog, entwickelte sie ihren eigenen Sound: eine Mischung aus rohen, emotionalen Gitarrenhymnen und mitreißenden Pop-Hooks.

Ihr einzigartiger Stil brachte ihr bereits vier Hottest Record-Auszeichnungen von BBC Radio 1 ein. Dort performte sie zudem live in den legendären Maida Vale Studios und wurde mehrfach als Future Artists Tune of the Week sowie Next Wave gefeiert. Weitere Unterstützung erhielt sie von Lauren Laverne auf BBC 6 Music sowie von Apple Music 1, wo ihre Songs in die Playlists aufgenommen wurden.

https://youtu.be/LL6AbBgSGfw?si=B1X4l00mi9ufbg9G


Backseat präsentiert: Klangkosmos

Klangkosmos ist das neue Club-Festival für Bands aus Hamburg.
Jeweils drei Acts treten an drei moderierten Abenden in drei Hamburger Clubs auf.

Seit der Hamburger Schule ist viel Wasser die Elbe hinabgeflossen. Aber wie klingt Hamburg heute?
Der Klangkosmos Hamburg will die lokale Szene stärken, sie sichtbar machen, vernetzen und feiern.
Organisiert wird das Ganze von Sebastian Król (Backseat / Fanklub / Norden Festival / Karwendel) und Wiebke Kruse aka Betti Kruse.

www.instagram.com/klangkosmoshamburg
Tickets: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/page-for-team-klangkosmos-team


DOTA kündigt neues Album an

In den nuller Jahren veröffentlichte Dota Kehr unter dem Pseudonym „Die Kleingeldprinzessin“. 2003 und 2007 nahm sie in Brasilien in Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern wie Chico Cesár und Danilo Guilherme Alben auf. Seit 2013 tourt und veröffentlicht sie unter dem ihre Musiker und sie selbst zusammenfassenden Namen DOTA. Gitarrist Jan Rohrbach und Schlagzeuger Janis Görlich haben von Anfang an den charakteristischen Bandsound geprägt. Patrick Reising ist seit 2017 dabei und mit Album „Wir rufen dich, Galaktika“ von 2021 ist Alex Binder am E-Bass eingestiegen. Dota Kehr stammt gebürtig aus Berlin, wo sie - mit Ausnahme einiger längerer Aufenthalte in Südamerika - immer gelebt hat.

Ein Blick in die jüngere Diskographie: 2020 veröffentlichte die Band das Album „Kaléko“ mit Gedicht-Vertonungen von Mascha Kaléko. 2023 erschien mit „In der fernsten der Fernen“ ein zweites Album mit Kaléko-Vertonungen, auch diesmal mit vielen spannenden Duett-Partner*innen aus der deutschsprachigen Musikszene. 2024 folgte mit „de repente Fortaleza“ ein weiteres Brasilien-Album in Kooperation mit Danilo Guilherme. Und vier Jahre nach „Wir rufen dich, Galaktika“ erscheint im Sommer 2025 mit „Springbrunnen“ das erste neue Album mit eigenen deutschen Liedern.

DOTA live:
27.06. Dortmund – Junkyard Open Air (Springbrunnen Tour)
03.07. Regensburg – Thon-Dittmer-Palais (Springbrunnen Tour)
04.07. Reichertsheim – Fichters Biergarten in Ramsau (Springbrunnen Tour)
05.07. Halle (Saale) – Volkspark Open Air (Springbrunnen Tour)
10.07. Erfurt – Barfüßer Open Air @ Barfüßerruine (Duo)
17.09. Dresden – Alter Schlachthof (Springbrunnen Tour)
19.09. Berlin – Columbiahalle (Springbrunnen Tour)
20.09. Bremen – Modernes (Springbrunnen Tour)
21.09. Hamburg – Große Freiheit 36 (Springbrunnen Tour)
17.12. Köln – Carlswerk Victoria (Springbrunnen Tour)
19.12. Münster – Skaters Palace (Springbrunnen Tour)


Solo-Debüt von Maria De Val - "Mëda Medusa" erscheint am 21.02.

„Wie geht das scheiß Leben?“

Ob als Ladinerin in Südtirol, als Südtirolerin in Italien, als Italienerin in Europa oder schlicht als Frau in der immer noch von Männern dominierten Kulturindustrie: Maria de Val kennt sich aus, mit dem Dasein der Außenseiterin.

Auf dem beeindruckenden, vielgestaltigen, mehrsprachigen Solo-Debüt „Mëda Medusa“, das am 21.02.2025 erscheint, erzählt die in München wohnhafte Multiinstrumentalistin ihre Geschichte.

Wie geht das Leben als moderne Frau, als selbstbestimmte Musikerin zwischen mehreren Welten und Kulturen, zwischen Kunst und Pop, zwischen Kneipe und Edel-Restaurant? Maria De Val schweigt ein paar Sekunden auf die Frage, dann sagt sie lächelnd: „Nicht so viel nachdenken, das kann man hinterher, aber dann bringt’s auch nichts“. Dann lacht sie schallend und wirkt dabei gleichzeitig wild wie 17 und abgeklärt wie 77.

Kein Wunder, man wird in Europa wenige Frauen mit der Lebensgeschichte von Maria De Val finden: Aufgewachsen in den Südtiroler Bergen als fünftes von sieben Geschwistern, Choralgesänge mit dem Kirchenchor in dunklen, kalten Kapellen im Winter, Punkbands in der Schule, abgebrochene Jazz Studiengänge, weil eine Tour die nächste jagte, 1000 Konzerte mit Mitte 30, zig Bands wie Ganes oder ME + MARIE, Fernsehauftritte, Platten sowie Kunst- und Theater-Projekte. Und immer auch dabei: das leidige Drama. Drama wegen der Liebe, wegen zu viel Erfolg, wegen zu wenig Geld, wegen Anziehungskräften und Abgründen.

Auf ihrem Solo-Debüt wird Maria De Val eine märchengleiche Erzählfigur, deren Selbstverständnis eine natürliche Quelle hat: ihre Mutter, die als Berg-Bäuerin und Mutter von sieben Kindern Stärke und Sorgsamkeit vorlebte. Neben de Vals besonderem Songwriting und ihrer stimmlichen Varianz ist der Blick in ihre besondere Lebenserfahrung(en) als mittleres von sieben Geschwistern in den Alpen, als Drummerin diverser Rockbands zwischen Stadionbühne und Junkie-Club vielleicht der größte Schatz in ihrer Musik. Ab Ende Februar präsentiert sie ihr Album dann auch auf Tour:

21.02. Viechtach – Altes Spital
25.02. München – Volkstheater
08.03. Crailsheim – 7180 Bar
12.03. Ingolstadt – Fem Festival
13.03. Bayerisch Zell - Tannerhof
18.03. Passau – Café Museum
19.03. Helmbrechts – Filmwerk
20.03. Memmingen – Mood Club
17.05. Karlsruhe – Bolli
22.05. Jena – Trafo
23.05.-01.06. Freising – Uferlos


"Wally & Ami Warning Live": Auf Platte (VÖ 17.01.) und auf der Bühne

Eine Familienangelegenheit: Am 17.01. veröffentlichen Ami & Wally Warning ihr Live Album „Wally & Ami Warning Live“.

Bei Ami Warning kommt keine Langeweile auf: Ende November Woche noch feierte sie mit zwei ausverkauften Konzerten im Münchener Ampere das Tourfinale zu ihrem im Sommer erschienen Chartalbum „Auszeit“. Das neue Album vereint ihre eigenen Songs mit denen ihres Vaters, dem legendären Reagge- und Rootsmusiker Wally Warning, der in seiner Jugend mit Künstlern wie Sam & Dave oder Lightnin‘ Hopkins spielte.

Am Tag nach VÖ starten die beiden dann die gemeinsame Tour. Aufgenommen 2023 auf verschiedenen Konzerten quer durchs Land, ist „Wally & Ami Warning Live“ eine kreative und stilistische Zwischenbilanz von Vater und Tochter. Gesungen wird auf Englisch, Deutsch, der auf Wallys Geburtsinsel Aruba gebräuchlichen Kreolsprache Papiamento und Sranantngo (Sprache aus Surinam), die Songs dabei unterworfen dem stets frischen Austausch zwischen Wally und Ami und teils in spannenden Überarbeitungen aktualisiert.

Einen ersten Eindruck bekommt ihr im Video zum Song „Stormy“.

Auf Tour sind die beiden hier zu sehen:
18.01. Fürstenfeldbruck, Veranstaltungsforum
19.01. Landshut, Salzstadel
24.01. Lorsch, Theater Sapperlot
25.01. Hanau, AJOKI
01.02. Ravensburg, Zehntscheuer
02.02. CH-Frutigen, Badi Lounge
03.02. CH-Langnau im Emmental, Käpt’n Holger
07.02. Ansbach, Ansbacher Kammerspiele
08.02. Windischeschenbach, Schafferhof
13.02. Traunstein, Kulturforum
14.02. Karlsruhe, Roots Bar
15.02. Geislingen an der Steige, Rätschenmühle
20.02. Glonn, Steinbergers Marktblick
21.02. Aichach, Canada Obermauerbach
22.02. Bad Reichenhall, Magazin 3
27.02. München, Auferstehungskirche
01.03. Viechtach, Altes Spital