Sam Himself
Sam Himself
Album: Moonsongs
Label: s/r
VÖ: 24.10.2025
Der schweizerisch-amerikanische Indie-Songwriter Sam Himself legt mit seinem dritten Longplayer nach – ein Werk zwischen Minimalismus, cineastischen Klangräumen und jener „Future Nostalgia“, die seine Songs zugleich vertraut und neu klingen lässt.
Der Swiss-American Alt/Indie-Rocker Sam Himself veröffentlicht in diesem Herbst sein mit Spannung erwartetes drittes Studioalbum Moonsongs. Es markiert die nächste Entwicklungsstufe seines unverwechselbaren „Fondue Western“-Sounds – eine Mischung aus rauer Intimität, atmosphärischer Weite und lakonischer Dringlichkeit. Gemeinsam mit seinem langjährigen Produzenten Daniel Schlett (Iggy Pop, The War on Drugs) hat Sam ein Werk geschaffen, das auf den Kern seiner Songwriterkunst zurückgeht: reduziert, filmisch, kompromisslos persönlich.
Moonsongs ist ein Album über Heimkehr und Aufbruch, über Abschiede und die leisen Räume dazwischen. Die Stücke reichen von hymnisch-schwebenden Momenten bis zu fast geflüsterten Bekenntnissen. Zusammengehalten werden sie von Sams markanter Stimme und der charakteristischen Produktionshandschrift, die er und Schlett in den letzten fünf Jahren geschärft haben. Das Ergebnis ist eine Platte, die nicht nur künstlerische Vielseitigkeit zeigt, sondern auch eine Phase tiefgreifender persönlicher Transformation dokumentiert.
Sam Himself über Moonsongs:
„Ich habe mir Zeit genommen, Moonsongs zu schreiben und aufzunehmen. Als es fertig war, befand ich mich in einer ganz anderen Lebenssituation als zu Beginn. Dieses Album zu machen, hat mich viel darüber gelehrt, die Dinge geschehen zu lassen. Alle Songs handeln – in gewisser Weise – von Dingen, Menschen, Ereignissen, die außerhalb meiner Kontrolle lagen; sie zu schreiben ergab erst dann Sinn, als ich aufhörte, den Prozess so sehr kontrollieren zu wollen. Mein Produzent Daniel (Schlett) spielte dabei eine entscheidende Rolle. Ein Teil dessen, was ihn für mich zu einem kreativen Genie macht, ist seine Intuition dafür, wann er insistieren und wann er loslassen muss, wo er aufbauen und wo er Raum lassen sollte. Auch die Aufnahmen im Outlier (Inn Studios, Mountain Dale, NY), mitten im Nirgendwo, hatten viel damit zu tun: Die Natur hat eine Art, die Dinge in Perspektive zu setzen. (Zum Beispiel, wenn man nach hundert Stunden ununterbrochener Aufnahmen aus dem Studio kriecht und merkt, dass die Welt in der Zwischenzeit weiterging – weil Tau im Gras liegt und der Mond am Himmel steht.) Am Ende gilt: Je weniger ich in die Songs eingriff, desto wahrer fühlten sie sich an.“
Entstanden zwischen seiner Heimat Schweiz und seinem Lebensmittelpunkt Brooklyn, spiegelt Moonsongs die Gleichzeitigkeit von Zugehörigkeit und Entfremdung wider. Anstatt diese Spannung aufzulösen, akzeptiert das Album sie als Teil des Lebens – mit Integrität, Sensibilität und einer Offenheit, die nur aus echter Souveränität entstehen kann. Musikalisch webt Sam Elemente aus Indie Rock, Folk und Post-Punk zu einem Klangteppich, der sowohl intim als auch weit aufgespannt ist – ein Sound, der Assoziationen an The National, Bon Iver oder Jeff Buckley weckt und doch unverkennbar eigen bleibt.
Seit seinem 2021 erschienenen Debüt Power Ballads – von KEXP als „ein sorgfältig komponiertes Set atmosphärischer Post-Punk-Songs“ gefeiert – hat Sam Himself zwei Nominierungen für den Swiss Music Award erhalten, internationale Soundtrack-Platzierungen verbucht und sich eine loyale Fanbase auf beiden Seiten des Atlantiks aufgebaut. Schon sein 2020er EP Slow Drugs brachte ihm den Best Talent Award der SRF-Radiokette ein und versammelte Kollaborationen mit Denitia, TEEN und Parker Kindred (Jeff Buckley, Elliott Smith).
Mit Moonsongs öffnet Sam Himself nun ein neues Kapitel: eine Sammlung nächtlicher Hymnen, die klingen wie Briefe, im Licht des Mondes geschrieben – zwischen Erinnerung und Melodie, zwischen Intimität und Größe.
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